Verstellbare Vorderachse VVA Kugelgelenk Puma Standardbreite – Typ-1 Käfer Karmann Ghia ab 08/1965
Produktbeschreibung
Verstellbarer Vorderachskörper in Standardbreite für VW Käfer und Karmann Ghia mit Kugelgelenk-Vorderachse ab 08/1965. Die sogenannte „Puma“-Vorderachse ermöglicht eine stufenweise Anpassung der Fahrzeughöhe über die verstellbaren Federpaket-Aufnahmen und eignet sich damit insbesondere für klassische Käfer mit gewünschter Tieferlegung. Das Grundprinzip der verstellbaren Puma-Achse ermöglicht eine Höhenverstellung gegenüber der Serienposition.
Lieferumfang:
Verstellbarer Vorderachskörper ohne Federpaket
Passsend für:
VW Käfer Typ 1 mit Kugelgelenk-Vorderachse ab 08/1965 und VW Karmann Ghia Typ 14 ab 08/1965 (nicht für 1302/1303)
Verstellbare Vorderachsen können je nach Ausführung und Fahrzeug eine entsprechende Anpassung der Achsgeometrie erfordern. Bei stärkerer Tieferlegung können beispielsweise Änderungen an Dämpfern, Spurstangen und der Nachlaufeinstellung notwendig werden.
Zustand: Die Vorderachse befindet sich in gebrauchtem Zustand und wurde schwarz lackiert. Die Lackierung weist an verschiedenen Stellen Gebrauchsspuren, Abplatzer und kleinere Beschädigungen auf. Die vorhandenen Nadellager der Traghebelaufnahmen sind sichtbar. An den Aufnahmen ist teilweise noch Fett vorhanden. Die Lager sind ungeprüft.
Produktsicherheit
Sicherheitshinweise
Hersteller
Puma Indústria Metalúrgica Ltda.
Brasilien
EU-Wirtschaftsakteur / Inverkehrbringer
B.B.T. nv
Nijverheidsstraat 21
2960 Sint-Job-in-'t-Goor
Belgien
E-Mail: info@bbt4vw.com
Telefon: +32 3 633 22 22
Website: https://www.bbt4vw.com
Sicherheitsinformationen
Bestimmungsgemäße Verwendung
Diese gebrauchte verstellbare Puma-Vorderachse in Standardbreite ist als Zubehör-Vorderachskörper für VW Käfer Typ 1 mit Kugelgelenk-Vorderachse ab 08/1965 sowie VW Karmann Ghia Typ 14 ab 08/1965 vorgesehen.
Nicht geeignet für VW 1302 und VW 1303.
Die Vorderachse ermöglicht durch die verstellbaren Federpaket-Aufnahmen eine Veränderung der Fahrzeughöhe gegenüber der Serienposition.
Die tatsächliche Kompatibilität ist vor dem Einbau anhand des konkreten Fahrzeugs, der Ausführung der Vorderachse und der vorhandenen Fahrwerkskomponenten zu prüfen.
Die Vorderachse darf ausschließlich entsprechend ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung eingesetzt werden.
Sicherheitsrelevantes Bauteil
Die Vorderachse ist ein sicherheitsrelevantes Fahrwerksbauteil. Fehlerhafte Montage, falsche Einstellung, ungeeignete Kombination mit anderen Fahrwerkskomponenten oder ein beschädigtes bzw. verschlissenes Bauteil können das Fahr-, Lenk- und Bremsverhalten des Fahrzeugs erheblich beeinträchtigen.
Im Extremfall kann dies zum Verlust der Fahrzeugkontrolle und zu einem schweren Unfall führen.
Der Einbau und die Einstellung sollten daher ausschließlich durch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.
Warnhinweise
Die Vorderachse darf nicht verwendet werden, wenn Risse, Verformungen, erhebliche Korrosion oder andere sicherheitsrelevante Beschädigungen festgestellt werden.
Veränderungen, Nachschweißungen oder Bearbeitungen an tragenden Bereichen dürfen nicht vorgenommen werden.
Die Verstellmechanik muss nach der Einstellung ordnungsgemäß gesichert werden.
Eine Veränderung der Fahrzeughöhe kann die Achsgeometrie und das Fahrverhalten beeinflussen.
Bei stärkerer Tieferlegung können weitere Anpassungen an Fahrwerks- und Lenkungskomponenten erforderlich sein.
Nach dem Einbau muss sichergestellt sein, dass sämtliche Fahrwerks-, Lenkungs-, Brems- und Rad-/Reifenkomponenten über den gesamten Feder- und Lenkweg ausreichend Freigängigkeit besitzen.
Nationale Vorschriften sowie gegebenenfalls erforderliche technische Abnahmen, Prüfungen oder Eintragungen sind zu beachten.
Zustand und Prüfung des gebrauchten Bauteils
Es handelt sich um eine gebrauchte Vorderachse mit alters- und nutzungsbedingten Gebrauchsspuren.
Die Vorderachse wurde schwarz lackiert. Die Lackierung weist an verschiedenen Stellen Abplatzungen, Beschädigungen und weitere Gebrauchsspuren auf.
Die vorhandenen Nadellager der Traghebelaufnahmen sind sichtbar. An den Lageraufnahmen befindet sich teilweise noch Fett.
Die vorhandenen Nadellager wurden nicht ausgebaut und nicht auf Verschleiß oder ihren technischen Zustand geprüft.
Vor dem Einbau ist die Vorderachse durch eine fachkundige Person insbesondere auf folgende Punkte zu kontrollieren:
Zustand des Achskörpers
Risse, Verformungen und Korrosion
Zustand der Schweißverbindungen
Zustand der Traghebelaufnahmen und Lagerstellen
Zustand der vorhandenen Nadellager
Zustand der Befestigungspunkte und Gewinde
Zustand und Funktion der Verstelleinrichtung
sichere Arretierung der gewählten Einstellung
Bei festgestellten sicherheitsrelevanten Beschädigungen oder übermäßigem Verschleiß darf die Vorderachse nicht eingebaut oder weiterverwendet werden.
Montagehinweise
Der Einbau darf nur entsprechend den technischen Vorgaben für das jeweilige Fahrzeug und unter Verwendung geeigneter Werkzeuge und Befestigungselemente erfolgen.
Alle Befestigungselemente sind mit den für das jeweilige Fahrzeug vorgeschriebenen Anzugsdrehmomenten zu montieren.
Vor dem Einbau sind insbesondere Achsschenkel, Traghebel, Lager, Buchsen, Spurstangen und weitere angeschlossene Fahrwerks- und Lenkungskomponenten auf Zustand und Verschleiß zu prüfen und bei Bedarf zu erneuern.
Nach der Montage ist die Verstellmechanik entsprechend der gewählten Fahrzeughöhe sicher zu arretieren.
Erforderliche Prüfungen und Folgearbeiten
Nach dem Einbau sind mindestens folgende Prüfungen durchzuführen:
vollständige Achsvermessung
Kontrolle und gegebenenfalls Einstellung der Achsgeometrie
Prüfung von Spur und Sturz entsprechend den für das Fahrzeug geltenden Vorgaben
Kontrolle des vollständigen Lenkeinschlags in beide Richtungen
Kontrolle der Freigängigkeit von Rädern und Reifen
Kontrolle der Freigängigkeit von Lenkung, Bremsleitungen, Stoßdämpfern und weiteren Fahrwerkskomponenten
Kontrolle der Freigängigkeit bei vollständigem Ein- und Ausfedern
Kontrolle des festen Sitzes sämtlicher Befestigungselemente
Nach Veränderungen der Fahrzeughöhe ist besonders auf eine ausreichende Freigängigkeit und eine korrekte Fahrwerksgeometrie zu achten.
Mögliche Risiken bei fehlerhaftem Einbau oder Defekt
Ein beschädigtes, verschlissenes oder falsch montiertes Vorderachsbauteil kann unter anderem zu folgenden Problemen führen:
unpräzisem oder instabilem Fahrverhalten
verändertem Lenkverhalten
erhöhtem Lenkspiel
eingeschränkter Fahrstabilität
ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen
ungleichmäßigem Reifenverschleiß
Kontakt zwischen Reifen und Fahrwerks- oder Karosseriekomponenten
Beschädigung von Brems-, Lenkungs- oder Fahrwerkskomponenten
im Extremfall zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug
Bei ungewöhnlichem Lenkverhalten, Geräuschen, Spiel, Vibrationen oder sonstigen Auffälligkeiten darf das Fahrzeug nicht weiter im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden, bis die Ursache fachgerecht festgestellt und behoben wurde.
Wartungs- und Prüfhinweise
Die Vorderachse ist im Rahmen der regelmäßigen Fahrzeugwartung auf Korrosion, Risse, Verformungen, Beschädigungen und ungewöhnliches Spiel zu kontrollieren.
Die Verstelleinrichtung ist regelmäßig auf festen Sitz und ordnungsgemäße Sicherung zu prüfen.
Vorhandene Schmierstellen sind entsprechend den Wartungsvorgaben des jeweiligen Fahrzeugs bzw. der verwendeten Komponenten zu warten.
Nach Arbeiten an der Vorderachse sowie nach einer Änderung der Fahrzeughöhe sind die relevanten Fahrwerks- und Lenkungskomponenten erneut zu kontrollieren.
Hinweis zum öffentlichen Straßenverkehr
Die technische Eignung und die rechtliche Zulässigkeit des Einbaus in das konkrete Fahrzeug sind vor der Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr zu prüfen.
Je nach Fahrzeug, Baujahr, Ausführung und Einstellung können technische Abnahmen, Nachweise oder Eintragungen erforderlich sein. Die hierfür geltenden nationalen Vorschriften sind vom Fahrzeughalter bzw. Betreiber zu beachten.